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17.02.2014

Fakten, Fakten, Fakten - Homöopathie wirkt


- eine Klarstellung

 

Wenn man die gängigen Print- und Online-Medien aufmerksam verfolgt, dann könnte man den Eindruck gewinnen, dass klar bewie­sen sei, dass Homöopathie Humbug ist, Schar­latanerie, bestenfalls Placebo-Medizin. Doch dieser Eindruck ist falsch: Es gibt keinen Be­weis dafür, dass Homöopathie wirkungslos sei. Im Gegen­teil: Die aktuelle Studienlage deutet darauf hin, dass Homöopathie mindes­tens genauso gut wirkt wie konventionelle Medikamente. Bei den chronischen Krankhei­ten schneidet die Homöopathie sogar besser ab.

Das ist genau das, was Homöopa­then in aller Welt in der Praxis erleben: dass mit Homöo­pathie Heilungen oder zumindest deutliche Besserungen möglich sind, wo die konventio­nelle Medizin nur Symptome unter Kontrolle halten kann oder eine Ver­langsamung des Krankheitsprozesses zustan­de bringt.

Und der Wirkmechanismus? Der ist tatsäch­lich noch unbekannt. Das ist allerdings kein Grund, die Homöopathie abzulehnen, denn seit Jahren wird dazu höchst spannende Grundla­genforschung betrieben. Dabei wur­den be­reits einige bisher unbekannte physi­kalische Effekte entdeckt, die Grundlage für die ho­möopathische Wirkung sein könnten. Für eine erklä­rende Theorie ist es noch zu früh, aber schon jetzt kann man davon ausge­hen, dass Homöo­pathie in einigen Jah­ren erklär­bar sein wird.

Doch einstweilen fordert die Homöopathie das starre Weltbild der meisten Naturwissen­schaftler und Mediziner heraus, und darum wird sie so vehement abgelehnt – trotz aller positiven Belege. „Es kann nicht sein, was nicht sein darf“, das ist die dahinterliegende Grundhaltung. Doch wenn man die Faktenla­ge sachlich und ohne ideologische Scheuklap­pen betrachtet, steht fest: Homöopa­thie wirkt.

Die faktenverleugnende anti-homöopathische Haltung vieler Kollegen nervt mittlerweile auch so manchen gestandenen Schulmedizi­ner. So stellt der schwedische Internist Ro­bert Hahn in einer neuen Übersichtsstudie fest: man muss 90 Prozent (!) der Studienda­ten ignorieren, um behaupten zu können, Homöopathie wirke nicht. Und: In Meta-Stu­dien, die ein für die Homöopathie negatives Ergebnis erbrin­gen, werden oft Daten einsei­tig ausgewählt und mit statistischen Metho­den so lange herumgespielt, bis das ge­wünschte Ergebnis ent­steht. Das ist das Ge­genteil von objektiver Forschung.

Fakt ist: von den 156 Studien zur Homöopa­thie, die randomisiert, placebo-kontrolliert und doppelverblindet durchgeführt wurden und die damit dem Goldstandard in der medi­zinischen Forschung entsprechen, zeigen 41% ein positives Ergebnis, 52% ein unklares und nur 7% ein negatives. Besonders inter­essant werden diese Zahlen, wenn man sie mit Studien zur konventionellen Medizin vergleicht. Dort findet man bei den Studien zu fundierten und häufig angewendeten Be­handlungen 44% positive, 49% unklare und 7% negative Ergebnisse, also fast dieselben Verhältnisse.

Somit sind homöopathische Arzneimittel genauso ernstzunehmende Medikamente wie Kopfschmerztabletten und Antidepressiva, nur billiger. Damit wird niemand reich - aber viele gesünder.

 

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